Guido Mohr

Guido

Nach dem Erlernen verschiedener Kampfsportarten, wie Boxen, Judo und Savate (französicher Beinkampf) und ihrer Vergleiche untereinander, fiel die Entscheidung auf die Budokunst Karate, die seit 1986 leistungsorientiert betrieben wird, Guido begann seine Karatekarriere 1982 in Remscheid. Die verschiedenen Trainingsorte, sowie Lehrer ermöglichten frühzeitig einen breitgefächerten Eindruck dieser japanischen Kampfkunst. Erste Turniere im Jugend- und Juniorenbereich (bis 21 Jahre) wurden erfolgreich bestritten.

1985, also bereits nach drei Jahren, bereits erste Trainertätigkeiten innerhalb des damaligen Vereins. Daran schlossen sich aus persönlichem Interesse Weiterbildungen bezüglich dieser Tätigkeit und dessen Funktion an.

Mit Erfolg wurden Gruppenübungsleiterschein und Fachübungsleiterlizenz erworben. Prüfungsinhalte des Fachübungsleiterscheins sind unter anderem: Psychologische Inhalte und Trainingskonzepte, Menschenführung, sowie Verhaltensweisen vor einer Personengruppe unter pädagogischem Aspekt. Trainingsspezifische Inhalte sind während dieser Ausbildungseinheit, die 120 Unterrichtsstunden einschließlich Prüfungen beinhaltet, vor allem neueste medizinische Grundlagen bezüglich Anatomie, Motorik, sowie gesundheitserhaltende und - fördernde Maßnahmen.

Die Bereiche Anatomie und Motorik gliedern sich in die genaue Betrachtung der unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen von Sportlern verschiedener Altersstufen.
Karatetraining umfasst eine frühe motorische Schulung bei Kindern ab dem fünften Lebens- Jahr und ist altersmäßig nach oben hin nicht begrenzt. Die optimale Abstimmung von Trainingskonzepten auf differierende körperliche Gegebenheiten ist Hauptkriterium einer Ausbildung zum qualifizierten Trainer.

Zeitgleich beschäftigte sich Guido im städtischen Krankenhaus Lemgo mit physiotherapeutischer Rehabilitation. Anlass hierfür waren eigene trainingsbedingte Muskel- Belastungen. Er arbeitete drei Jahre lang als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Physiotherapie und eignete sich permanent den neuesten Kenntnisstand bewegungstherapeutischer Maßnahmen an.

Die sich anschließende Schulung zum C-Trainer wurde ebenfalls erfolgreich absolviert. Inhalte des Fachübungsleiterscheins werden als bekannt vorausgesetzt und den eventuell noch Neueren Erkenntnissen angepasst. Aufgearbeitet werden u. a. Ernährungskonzepte für Leistungs- und Breitensportler, sowie Maßnahmen zur Dopingkontrolle, bzw. Vermeidung von Doping. Hauptaspekte sind hierbei außerdem psychoregulative Grundprobleme und Maßnahmen. Hauptaugenmerk gilt in der C-Trainerausbildung auf jeden Fall dem Leistungssport, wo die Physiologie einen großen Themenbereich einnimmt.

Zusätzlich ist Guido berechtigt, innerhalb Deutschlands als Prüfer zu agieren. Die im Karate vorhandenen neun verschiedenen farbigen Gürtel (bis hin zum Schwarzgurt / Dan) müssen durch eine Prüfung erworben werden. Guido kann diese Prüfungen bis zum 1.Kyu (dritter Braungurt) abnehmen.

Eine Ausbildung zum Kampfrichter bei offiziellen Turnieren auf Landesebene ist vorhanden. Bisher lag jedoch das Hauptinteresse im eigenen Leistungssport, der zahlreiche Erfolge auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene mit sich brachte.